Ich nehme Sie mit auf meine Reise — echte Geschichten und das, was ich daraus gelernt habe. Ich hole etwas aus.
Meine Ausbildung in der IT begann nicht mit einem Raketenstart — eher im Schneckentempo. Knapp ein Jahr lang. Ich habe oft auf die Uhr geschaut. Die Aufgaben aus dem operativen Tagesgeschäft rauschten an mir vorbei, und ich saß daneben. Beifahrer. Weil mir schlichtweg das Fachwissen fehlte.
Und an einem Tag kamen mir diese Fragen in den Kopf:
Das war mein erster Klick-Moment.
Ab diesem Tag war klar: Ich will mehr. Ich will verstehen. Ich will beitragen. Ich will wirken und mich weiterentwickeln.
Ich brachte mich in Meetings ein. Ich stellte Fragen, die keiner stellt. Sprach Themen an, die sonst lieber umschifft werden. Probleme nicht nur erkannt — sondern gelöst. Analyse-Paralyse? Nicht meins. Ich habe reingeklotzt, gelernt, geliefert. Mein Kopf lief wie ein Uhrwerk — vom Low- zum Highperformer.
Irgendwann sagte meine damalige Führungskraft: „Nils, du bist unsere Speerspitze.” Und ich antwortete:
„Ich bin ein Krieger, aber mein Schwert ist stumpf — lass es uns schärfen.”
Genau das hat sie getan: Mir wurde Vertrauen geschenkt und der Raum gegeben, den ich brauchte.
Über die Jahre wurde ich Experte für Service Management — mit Fokus auf den Service Desk und einem Faible für Mobile Device Management im Apple-Universum. Ich wurde für das fachliche Führungskräfteentwicklungsprogramm nominiert und schloss kurz darauf den Ausbilderschein ab.
Durch meine Neugierde rückte der Mensch immer mehr in den Fokus. Mit der Zeit fiel mir auf, wie oft in Meetings zwar gesprochen — aber wie wenig gesagt wird. Viele wirken mit, aber nicht zu 100 Prozent.
Ich begann zu fragen:
Diese Gedanken begleiteten mich auch in den Modulen des Führungskräfteentwicklungsprogramms. In einem Modul, irgendwo zwischen Projekt- und Servicemanagement, fiel der Begriff: Psychologische Sicherheit.
Das war mein zweiter Klick-Moment.
Mir wurde klar, warum ich mich einbringe, Verantwortung übernehme, den rosaroten Elefanten im Raum benenne: Ich fühle mich sicher — in meiner Rolle, in meiner Wirkung, im Team, im Unternehmen.
Und genauso klar wurde mir, warum so viele ihr Wissen, ihre Ideen, ihre Impulse zurückhalten. Nicht, weil sie nichts beizutragen hätten — sondern weil der Raum fehlt, in dem es sich sicher anfühlt, sichtbar zu werden.
Wirksamkeit braucht Sicherheit.
Ich vertiefte das Thema gezielt und entschied mich für die Ausbildung zum Psychological Safety Practitioner. Denn psychologische Sicherheit ist für mich kein Wohlfühlthema, sondern der Boden, auf dem Menschen ihre Wirkung entfalten.
Gerade in Zeiten, in denen sich vieles gleichzeitig verändert, erleben Teams massive Unsicherheit: Prozesse verschieben sich, Hierarchien wackeln, Teamdynamiken ändern sich, Rollen verschwimmen. Und genau dann braucht es Sicherheit.
Genau hier will ich unterstützen — nicht nur in einem Unternehmen, sondern überall dort, wo Menschen gemeinsam etwas bewegen wollen.
Für mich war klar: Ich gründe. Und hier bin ich — mit AureoMind.
Mir wurden Vertrauen und Raum geschenkt — von einer Führungskraft, die an mich geglaubt hat. Genau das gebe ich heute weiter: an Teams und Führungskräfte, die den Raum schaffen wollen, in dem Menschen ihre Wirkung entfalten.
Wenn Sie etwas davon wiedererkennen — in Ihrem Team oder in sich als Führungskraft — dann lassen Sie uns reden. Ehrlich und konkret.